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Recht und Steuern

Umsatzsteuerliche Organschaft auch ohne Personenidentität

Eine sogenannte umsatzsteuerliche Organschaft liegt vor, wenn eine juristische Person (z.B. eine GmbH) finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in ein Unternehmen eingegliedert ist. Als Folge wird die juristische Person als Organgesellschaft zu einem unselbständigen Teil der anderen Gesellschaft (des Organträgers).

Umwandlung: Steuerfreie Verschmelzung im Drittland

Steuerrecht endet nicht an der Grenze. Insbesondere nehmen Fallgestaltungen zu, in denen es zu grenzüberschreitenden Beteiligungs- oder gar Konzernstrukturen kommt. Oftmals haben inländische Gesellschaften Tochtergesellschaften im Ausland - und umgekehrt. Eine weitere Folge der Globalisierung ist, dass sich Beteiligungsstrukturen ändern, um so der Veränderung von Märkten Rechnung zu tragen.

Anerkennung von Aktienverlusten durch das Finanzamt

Das Prinzip der Abgeltungsteuer wirkt zunächst recht einfach: Unabhängig von der Höhe des Einkommens beläuft sich die Steuerlast auf  Kapitalerträge auf maximal 25 % Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer. Dieses Konzept hat allerdings auch einen Haken: Aktien steigen nicht nur im Wert, mitunter fallen auch Verluste an.

Gewerblicher Grundstückshandel: Ein Mehrfamilienhaus kann mehrfach zählen

Den meisten Grundstückseigentümern ist bekannt, dass man sein Grundstück erst zehn Jahre nach dem Kauf wieder steuerfrei veräußern kann. Anders sieht es aus, wenn man als Unternehmer ein Betriebsgrundstück veräußert. Der Gewinn ist dann immer steuerpflichtig. In beiden Fällen haben die Veräußerer aber eines gemeinsam: Sie kennen die steuerlichen Folgen des Verkaufs. Ziemlich ungünstig ist es dagegen, wenn unbekannt ist, ob man seine Immobilie als Unternehmer oder Privatperson veräußert.

Steuerstrafrecht: Steuerhinterziehung mit Briefkastenfirmen

Die Diskussion um die sogenannten „Panama Papers“ und die darin liegende Steuerumgehung mittels - meist im Ausland angesiedelter - Domizilgesellschaften (Briefkastenfirmen) ist noch nicht abgeschlossen. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die in den jeweiligen Sitzstaaten formal errichtet werden und rein rechtlich zwar existieren, in diesen Staaten jedoch gar keine wirtschaftliche Aktivität entfalten.

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