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Archiv Aktuelles

Fremdvergleich bei Arbeitsverhältnissen zwischen nahestehenden Personenen

Grundsätzlich müssen Arbeitnehmer neben Geld auch sogenannte geldwerte Vorteile als Lohnbestandteile erhalten können. Eine Minijobberin aus Niedersachsen bekam sogar ausschließlich einen geldwerten Vorteil für ihre Arbeit: Sie durfte das Firmenfahrzeug sowohl beruflich als auch privat nutzen. Der Vorteil aus dieser Nutzungsmöglichkeit wurde mit der 1-%-Methode ermittelt und betrug 400 € im Monat, weil das Fahrzeug einen Brutto-Listenpreis von knapp 40.000 € hatte.

Klage vor dem Finanzgericht: Versäumte Klagefrist

In finanzgerichtlichen Verfahren sind einige verfahrensrechtliche Fristen zu beachten. Fehler führen schnell dazu, dass eine Klage als unzulässig (verfristet) gilt, so dass das Rechtsbegehren nicht mehr durchgesetzt werden kann. Um dem Einspruch oder der Klage doch noch zum Erfolg zu verhelfen, wird in einem solchen Fall häufig versucht, die Berechnung der Einspruchs- oder Klagefrist in Frage zu stellen. Ziel dieser Bemühungen ist es, den Fristbeginn oder -ablauf nach hinten zu verschieben oder die Fristendauer zu verlängern.

Keine Haftung des Steuerberaters/Rechtsanwalts bei versehentlicher Abgabe einer Selbstanzeige

In einer Entscheidung des BGH hat dieser geurteilt, dass in der versehentlichen, ohne vorherige Abstimmung mit dem Mandanten, vorgenommenen Übermittlung einer für diesen gefertigten Selbstanzeige an die Finanzverwaltung, kein Schaden liegt, wenn anschließend gegen den Mandanten Steuern festgesetzt werden.

Umsatzsteuerliche Organschaft auch ohne Personenidentität

Eine sogenannte umsatzsteuerliche Organschaft liegt vor, wenn eine juristische Person (z.B. eine GmbH) finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in ein Unternehmen eingegliedert ist. Als Folge wird die juristische Person als Organgesellschaft zu einem unselbständigen Teil der anderen Gesellschaft (des Organträgers).

Umwandlung: Steuerfreie Verschmelzung im Drittland

Steuerrecht endet nicht an der Grenze. Insbesondere nehmen Fallgestaltungen zu, in denen es zu grenzüberschreitenden Beteiligungs- oder gar Konzernstrukturen kommt. Oftmals haben inländische Gesellschaften Tochtergesellschaften im Ausland - und umgekehrt. Eine weitere Folge der Globalisierung ist, dass sich Beteiligungsstrukturen ändern, um so der Veränderung von Märkten Rechnung zu tragen.

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