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Archiv Aktuelles

Versäumte Revisionsbegründungsfrist: Fristen- und Postausgangskontrolle muss darlegt werden

Fristversäumnisse des Steuerberaters können zum Schadensersatzsanspruch führen. In diese Kategorie der Steuerberaterhaftung fallen immer wieder auch Fristversäumnisse bei Einspruch, Klage und Revision. Wenn Beteiligte eines Rechtsstreits mit einer Revision beim Bundesfinanzhof (BFH) gegen eine Entscheidung eines Finanzgerichts vorgehen wollen, müssen sie dieses Rechtsmittel innerhalb eines Monats ab Urteilszustellung einlegen.

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Verfahrensrecht: Einspruch gegen den richtigen Steuerbescheid einlegen

Wenn Sie gegen einen Steuerbescheid Einspruch einlegen wollen, muss dies innerhalb eines Monats schriftlich erfolgen. Hierbei ist es natürlich ratsam, den Steuerbescheid zu nennen. So kann das Finanzamt meist schneller entscheiden. Aber was passiert, wenn Sie den falschen Bescheid im Einspruch angeben? Wird der Einspruch dann so gewertet, als hätte es ihn nicht gegeben? Das Finanzgericht Hamburg (FG) musste darüber entscheiden.

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Spekulationssteuer bei Immobilien

Wenn Immobilien des Privatvermögens innerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist gekauft und wieder verkauft werden, muss der Wertzuwachs als privater Veräußerungsgewinn versteuert werden. Ausgenommen vom Steuerzugriff sind lediglich selbst genutzte Immobilien. Die zehnjährige Spekulationsfrist beginnt mit dem Tag der Anschaffung der Immobilie, maßgeblich ist grundsätzlich das Vertragsdatum.

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Betriebsprüfung als Schikane

Wie häufig Selbständige und Gewerbetreibende statistisch gesehen mit einer Betriebsprüfung rechnen müssen, hängt von der Größe des Unternehmens, der wirtschaftlichen Zuordnung und der Art des Betriebes ab. Das Finanzamt unterscheidet zwischen Groß-, Mittel-, Klein- und Kleinstbetrieben. Es gilt die Faustregel: Je größer das Unternehmen ist, desto häufiger wird es einer Außenprüfung unterzogen. Während Großbetriebe in aller Regel durchgehend und lückenlos mit sämtlichen Besteuerungszeiträumen geprüft werden, müssen Klein- und Kleinstbetriebe eher selten mit einer Prüfung rechnen.

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Erbschaftsteuer: Steuerbefreiung für ein Familieneigenheim

Erbt ein Ehegatte das Familieneigenheim seines verstorbenen Partners oder ein Kind das Familieneigenheim eines Elternteils, muss keine Erbschaftsteuer bezahlt werden, wenn der Ehegatte oder das Kind das Familieneigenheim in den folgenden zehn Jahren zu eigenen Wohnzwecken nutzt (§ 13 Abs. 1 Nr. 4b und 4c ErbStG). Endet die Selbstnutzung innerhalb dieses 10-Jahreszeitraums, fällt die Steuerbefreiung grundsätzlich rückwirkend weg und es wird Erbschaftsteuer fällig.

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